Versicherung Für Kunstwerkstätten

Die Kunstwerkstatt ist ein Ort, an dem Kunst geschaffen wird und der für viele Künstler ein wichtiger Arbeits- und Lebensraum ist. In einer Kunstwerkstatt werden verschiedene Materialien bearbeitet: von Holz, Ton, Marmor und Bronze bis hin zu Pappe oder Schreibmaschinenteilen. Daher ist es wichtig, dass die Kunstwerkstatt mit einer entsprechenden Versicherung ausgestattet wird, um gegen Schäden durch Brände, Diebstahl, aber auch gegen Schäden an Dritten abgesichert zu sein. Im Folgenden erfahren Sie mehr über die geeignete Versicherung für Kunstwerkstätten.

1. Die Betriebsversicherung als Basis der Versicherung für die Kunstwerkstatt

Die Betriebsversicherung ist die Grundversicherung, welche für jede Kunstwerkstatt unerlässlich ist. Sie umfasst in der Regel die wichtigsten Elemente, wie zum Beispiel eine Gebäudeversicherung, die Sachversicherung sowie eine Betriebsunterbrechungsversicherung. Diese Versicherung ist eine Art All-in-One-Paket, das die wichtigsten Bedürfnisse einer Kunstwerkstatt abdeckt.

Die Gebäudeversicherung umfasst das Gebäude und deren Installationen samt innenliegender Gebäudebestandteile gegen Gefahren wie Brand, Blitzschlag, Explosion und Elementarschäden. Die Sachversicherung deckt hingegen das Inventar, wie Möbel, Maschinen, Werkzeuge und die Vorräte, gegen Schäden durch Feuer, Einbruch und Diebstahl ab.

Für eine Kunstwerkstatt ist auch eine Betriebsunterbrechungsversicherung wichtig. Denn eine Betriebsunterbrechung kann schlimme Auswirkungen auf das Unternehmen haben, da es hierdurch zu einem Verlust an Erträgen und Liquidität kommen kann. Diese Versicherung übernimmt den durch den Ausfall entstehenden Schaden.

2. Die Kunstversicherung als Ergänzung zur Betriebsversicherung

Da in einer Kunstwerkstatt Kunstgegenstände, Gemälde, Skulpturen, Möbel, Designprodukte und andere Objekte entstehen, welche einen hohen Wert haben können, ist es ratsam eine Kunstversicherung abzuschließen. Diese Versicherung umfasst das Inventar, welches in der Regel von der Sachversicherung ausgeschlossen ist und stellt eine Ergänzung zur Betriebsversicherung dar.

Eine Kunstversicherung umfasst zum einen die sogenannte Allgefahrendeckung, welche Schäden infolge eines Unfalls oder einer unsachgemäßen Handhabung berücksichtigt. Zum anderen gibt es auch die spezielle Sorgfaltspflichtdeckung, welche bei Schäden durch fehlerhaftes oder mangelhaftes Material, Bedienungsfehler oder ähnliche Faktoren einspringt.

3. Haftpflichtversicherung für Kunstwerkstätten

Neben der Betriebs- und Kunstversicherung ist auch eine Haftpflichtversicherung ein wichtiger Bestandteil des Versicherungsschutzes der Kunstwerkstatt. Hierunter fallen Schäden, die durch die Mitarbeiter, Geschäftsführer oder auch die Produkte der Werkstatt verursacht werden.

Die Haftpflichtversicherung macht es für die Kunstwerkstatt möglich den möglicherweise entstehenden Schadensersatz an Dritte abzudecken. Immer wieder können vermeintlich unbedeutende oder unbetrachtete Schäden einen so immensen Schaden anrichten, dass die Werkstatt diesen nicht mehr selbständig ausgleichen kann und ohne einer Haftpflichtversicherung immense Kosten stemmen müsste.

Fazit

Eine Kunstwerkstatt ist ein Ort, an dem Kunst geschaffen wird und somit auch ein Ort, an dem Kunstwerke in verschiedenen Stadien des Entstehungsprozesses aufbewahrt werden. Zur Absicherung einer Kunstwerkstatt ist es wichtig sich auf eine Versicherung zu verlassen, welche all die Risiken abdeckt, um die Kunstgegenstände zu schützen.

Die Betriebs-, Kunst- und Haftpflichtversicherung bilden eine notwendige Basis, welche eine Kunstwerkstatt abdecken muss, um gegen Schäden die nicht von der eigenen Werkstatt selbst verursacht wurden abgesichert zu sein. Eine zukunftsorientierte Absicherung der eigenen Werkstatt durch eine strukturierte Versicherungspolice gibt Freiraum, sich vollständig den kreativen Ideen und Umsetzungen hinzuwenden. So kann der Freiraum genutzt werden, ohne ständig auf den möglichen Schaden blickend künstlerisch arbeiten zu können.